Freitag, 24. Dezember 2010

Paracas - Islas Ballestas

Endlich losdüsen Richtung Süden! Nach den anstrengenden Tagen in Lima freuen wir uns, die Stadt verlassen zu können. Mit dem Bus geht es der Küste nach. Wie schon gegen Norden, ist die Küste auch südlich von Lima staubig, öd und trocken. Es regnet hier eigentlich nie und somit wächst ohne Bewässerung auch nichts. Vielfach sieht es aus wie Mondlandschaften.
Nach 5stündiger Fahrt landen wir in Paracas, einem kleinen Fischerdörfchen. Wir finden ein herziges Hotel, erhalten nach einigen Verhandlungen ein Zimmer mit Meerblick und fühlen uns zum ersten Mal seit einiger Zeit wieder mal richtig wohl als Traveller. Wir geniessen einen gemütlichen Nachmittag am Strand, mit Pelikanen am Hafen und Fisch auf dem Teller.

Die eigentliche Attraktion von Paracas liegt etwas ausserhalb der Küste. Die Inseln Ballestas beherbergen tausende von Vögel, Seelöwen, Pelikane und Pinguine und werden auch Klein-Galapagos genannt. Mit einem 400PS-Boot fahren wir am nächsten Morgen hinaus um die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Unterwegs werden wir von springenden Delphinen begleitet. Danach cruisen wir um die Inseln, wo die Seelöwen allesamt faul auf den Felsen liegen und sich in der Sonne räckeln, Pingus herumwatscheln und baden, Vögel zu tausenden herumschwirren oder auf dem Hügel brüten, so dass man nur noch eine schwarze Fläche sieht, so viele Vögel sind es, etc. Ein sehr gelungener Ausflug! Zurück in Paracas packen wir unsere Siebensachen und ziehen weiter nach Huacachina bei Ica.



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